BILDHAUER MARTIN SCHLAMP

Der Niederösterreicher Martin Schlamp wurde durch seinen früheren Beruf als Skilehrer in das schöne Tirol geführt. Durch einen Skiunfall konnte er diesen Beruf nicht mehr ausüben. Vom Unglück ins Glück getrieben, lernte er 2015 das Lechtal kennen und lieben und so die Schnitzschule Geisler-Moroder sowie die Bildhauerei. Martin Schlamp war schon immer ein begeisterter Handwerker und so fühlte er sich im richtigen Beruf angekommen. Seit dem widmet er sich nur mehr der Bildhauerei und hat bereits eine Vielzahl an Skulpturen und Plastiken gestaltet. Sein Stil ist einerseits modern und abstrakt geht jedoch auch zurück bis hin zur traditionellen Handwerkskunst.

KUNSTWERKE & ARBEITEN

MATERIALIEN

Bildhauer Martin Schlamp verarbeitet in seinen Werken unterschiedliche Materialien:

  • HOLZ
  • BETON
  • TON
  • BRONZE

HOLZ

Skulpturen aus Holz sind etwas Weiches, Lebendiges. Neben der Darstellung der Skulptur gewinnt diese durch das Holz auch noch weitere Eigenschaften. Ob durch die markante Maserung der Lärche, den Duft der Zirbe, die dunkle Farbe der Nuss oder die Ausgeglichenheit der Linde – das Holz aus dem die Werke geschnitzt sind verleiht ihnen erst den einzigartigen Charakter.

BETON

Um Beton zu verarbeiten gibt es als Bildhauer mehrere Möglichkeiten. Formen, wie zum Beispiel Körperteile, können mit Beton abgegossen werden. Außerdem bietet dieses vorerst modellierbare Material die Möglichkeit große Plastiken für den Außenbereich aufzubauen. Mit Pigmenten oder weiteren dekorativen Materialien versetzt, sind der Individualität eines jeden Werkes aus Beton kaum Grenzen gesetzt.

TON

Ein wunderbar modellierbares Material, welches bereits seit tausenden Jahren in der Kunst eingesetzt wird. Abgesehen davon, dass mit Ton wunderbar modelliert werden kann um für Werke aus festen Materialien ein Modell zu schaffen, lassen sich aus Ton geformte Plastiken brennen und als dauerhafte Form verewigen.

BRONZE

Bronzefiguren besitzen eine lange Tradition in der Kunst. Von der Idee bis zum fertigen Stück ist es ein umfangreicher Prozess. Die erhitzte, geschmolzene Legierung wird in eine Negativform eines Modells gegossen um dort in ihrer fertigen Form zusammenzufließen.
Danach kann das Material durch den Künstler bearbeitet werden oder man lässt der Natur freien Lauf und es bildet sich je nach Standort mit der Zeit eine unverwechselbare Patina.